IDEEN GENERIEREN

Viele Ideen generieren

Anders denken

Abschauen ist erlaubt!

Andreas Reeg https://www.andreasreeg.com

step 3

Ideen generieren

Um Eure Herausforderung zu lösen, geht es zunächst darum, so viele Ideen wie möglich zu generieren!

Und dabei ist abschauen ausdrücklich erlaubt! Findet gute Praktiken, sprecht mit Kollegen anderer Schulen oder versucht sogar, bei anderen Schulen zu hospitieren, die als Inspiration dienen könnten.

Aber aufgepasst! Es geht nicht darum, die Dinge unhinterfragt zu kopieren, sondern Lösungen zu erarbeiten, die für Eure Schule passen. Daher solltet Ihr auch eigene Ideen in einem Brainstorming entwickeln, in das natürlich auch Lösungsansätze anderer Schulen fließen können.

Anschließend könnt Ihr die Ideen kombinieren und bewerten, um einen oder mehrere alternative Lösungsansätze auszuarbeiten, die Ihr an Eurer Schule ausprobieren wollt.

Aktivitäten & Tools

Abschauen ist erlaubt! Lasst Euch zu Eurer Herausforderung von anderen Schulen (oder gar Lösungsansätzen aus anderen Bereichen) inspirieren,. Dann ist es allerdings wichtig zu verstehen, in welchem Kontext die Lösung dort funktioniert, und was an Eurer Schule anders ist.

WIE?
1.Geht auf Webportale, in denen bewährte Lösungen anderer Schule beschrieben sind, z.B. https://deutsches-schulportal.de
2.Sprecht mit Kollegen aus anderen Schulen
3.Besucht andere Schulen, die als Inspiration dienen könnten (Hospitation)
4.Teilt diese Informationen mit dem Team: was inspiriert Euch? Welche Fragen kommen auf?

Wichtig: Strebt nicht danach, das Konzept einer anderen Schule 1:1 zu kopieren, sondern versucht, sie im spezifischen Kontext dieser Schule vollständig zu verstehen, und besprecht danach, welche Unterschiede an Eurer Schule zu berücksichtigen sind

Verwandelt Euren Standpunkt sowie die Inspirationen in eine offene Frage: “Wie könnten wir…?”, als Startpunkte für Eure Ideen.

Beim Brainstorming geht es darum, möglichst viele Ideen zu generieren, nicht an Einschränkungen oder Hindernissen festzuhalten, sondern sich neue, bessere Lösungen vorzustellen. Auch, um genau solche Barrieren zu umgehen.

WIE?
Beginnt mit einer genau definierten Frage „Wie könnten wir …?“
Legt einige Regeln für die Brainstorming-Sitzung fest:
Quantität der Ideen über Qualität
Verrückte Ideen ermutigen
Nicht kritisieren oder “über-denken“: Es gibt keine schlechten Ideen
Auf den Ideen der anderen aufbauen („Ja, und“ statt „Ja, aber“)
Beim Thema bleiben

Generiert so viele Ideen wie möglich z.B. mit Hilfe von Post-its

Ihr könnt schreiben oder besser noch: sketchen
Gruppiert die Ideen und stellt Verbindungen her
Bewertet Eure Ideen, z.B. nach „Herz“ und „Kopf“; verwerft nicht sofort Ideen, die unrealistisch erscheinen – gibt es vielleicht doch einen Weg?
Macht ggfs. ein weiteres Brainstorming, wie man die Hürden für Eure „Herz“-Ideen überwinden oder umgehen könnte
Stimmt für Eure Lieblingsideen ab und wählt eine (oder mehrere) Alternativen aus, mit der Ihr weitermachen wollt

Nun geht es darum, die besten Ideen in einem (oder mehrere alternative) Lösungsansatz auszubauen, der für Eure Schule passen könnte.

Dabei ist es wichtig, die Lösung und den erwarteten Nutzen für Eure Zielgruppe so anschaulich wie möglich zu beschreiben (am besten mit einer visuellen Darstellung), damit alle Beteiligten verstehen, was Ihr vorhabt und warum.

Stellt Euch anschließend sofort die Frage, wie Ihr diese Lösung bei Euch ausprobieren könnt, um vom Denken und Diskutieren ins Handeln zu kommen (siehe Schritt 4 “Ausprobieren”)

 

WIE?

1.Schreibt die ausgewählte(n) Idee(n) auf und startet für jede Ideen ein Arbeitsblatt

2.Beschreibt so anschaulich wie möglich, worin die Lösung besteht, möglichst auch durch eine visuelle Illustration (z.B. Ein Schema, ein Ablauf, eine Skizze Eurer Klasse, usw.)

3.Listet den erwarteten Nutzen für die Zielgruppe(n) auf

4.Überlegt, wie Ihr die Lösung hacken könntet, und welche Fragen noch zu klären sind (siehe auch Schritt 4 „Ausprobieren“)