THEMA AUSWÄHLEN

Identifiziert das
Problem

Formuliert die Herausforderung neu

Bildet ein
Team

Andreas Reeg https://www.andreasreeg.com

step 1

Thema Auswählen

  • Eine gute Herausforderung (wir nennen sie gerne auch „Challenge“) ist vor allem klar formuliert. Erst wenn alle Teammitglieder das gleiche Verständnis der Aufgabe haben, können sie gemeinsam an ihr arbeiten. Außerdem sollte die Herausforderung so definiert werden, dass sie umsetzbar ist und begeistert.
  • Bildet zunächst Euer Team und besprecht das Problem, das Euch umtreibt, das Ihr angehen möchtet. Verwandelt es anschließend – schlau formuliert – in eine Chance. Denn was aktiviert Euch selbst mehr: die Erkenntnis „Wir erreichen unsere SuS nicht mehr.“ oder die Herausforderung „Wir möchten neue Wege finden, den SuS unserer 7. Klassen den Spaß am Lernen zu vermitteln!“? Genau, uns auch.
  • Und genau jetzt – wenn Ihr richtig motiviert seid und schon an den nächsten Schritt denkt: macht ihn und Euer Vorhaben konkret und für alle greif- und sichtbar mit einer Erinnerung, die etwas für Euch bedeutet. Ein gemeinsam ausgewähltes Bild zum Beispiel, das all Eure Dokumente und Termineinladungen visuell begleitet.

Aktivitäten & Tools

Ein vielfältiges Team von Menschen, die gemeinsam an einer Herausforderung arbeiten, bringt eine Vielzahl von Perspektiven und Erfahrungen auf den Tisch. Bevor Ihr beginnt, stellt sicher, dass Ihr eine Gruppe von Gleichgesinnten zusammenbringt, die sich leidenschaftlich für Veränderungen einsetzt.

Überlegt Euch, wie Ihr die Rollen im Team verteilt. Das erleichtert die Dynamik Eurer Interaktion und stellt sicher, dass jeder an dem Prozess beteiligt ist. Tipp: Wenn Ihr die Rollen während des Prozesses wechselt bringt sich jeder mal auf unterschiedliche Art ein. So holt Ihr noch mehr aus Eurem diversen Team heraus!

Moderator: Organisiert die methodischen Schritte und stellt sicher, dass jeder einen Beitrag leistet und eine Stimme hat, die Gehör findet.

Timekeeper: Achtet darauf, dass das Team die für jede Aktivität vorgesehene Zeit, Deadlines und Termineeinhält

Reporter: Kümmert sich um eine ansprechende Dokumentation des Prozesses (Fotos / Text)

Sprecher: kommuniziert Erkenntnisse und Ergebnisse jeder Phase an das Kollegium und andere Gremien

Optimist: Glaubt, dass alles möglich ist. Stellt sicher, dass es immer eine positive und optimistische Einstellung in der Gruppe gibt, stellt einen konstruktiven und zielführenden Umgang mit Kritik sicher

Eine Herausforderung gibt unserem Prozess die Richtung und einen Rahmen vor – wir verstehen sie auch als Leitplanken. An ihr richtet sich jede Aktion aus – sie muss sich daran messen lassen ob sie hilft,die Herausforderung zu lösen.

Eine Herausforderung sollte sehr verständlich und umsetzbar formuliert sein, Unklarheiten und Interpretationsspielräume vermeiden – damit alle Mitglieder des Teams in dieselbe Richtung arbeiten.

Eure konkrete Herausforderung kristallisiert sich aus den Problemen, mit denen Ihr derzeit konfrontiert seid. Was umtreibt Euch, was macht Euch zu schaffen? Was könnte auch einfach noch viel besser laufen? Im Austausch untereinander findet Ihr heraus, welches Problem Eure Aufmerksamkeit am meisten verdient und damit priorisiert wird.

WIE?

Sprecht über das wichtigste Problem im Team. Beleuchtet alle Aspekte und notiert die wichtigsten mithilfe des Templates.

Spitzt das Problem zu. Seid Ihr Euch einig? Dann formuliert Ihr das Problem jetzt als Chance – zum Beispiel in Form einer Frage, die zum Beispiel mit: «Wie können wir…?» beginnt.  Und schon habt Ihr sie – Eure Herausforderung.

Haltet sie klar formuliert zusammen mit wichtigen erste Fakten und Fragen visuell fest, so dass sie jederzeit für alle gegenwärtig, greif- und sichtbar bleibt.