RESONANZ

resonanz

Warum...

…stoßen Schulentwicklungsvorhaben nicht immer auf positive Resonanz? Weil es diese Frage gibt, steht Resonanz für uns am Anfang.

Um eine ganze Schule „mitzunehmen“ beim neu Denken und neu Machen – dabei hilft ein klares Verständnis aller für das „Warum“. Echtes, empathisches Verstehen erwächst jedoch selten beim Lesen von Studien, Zahlen und Fakten. Es entsteht, wenn wir selbst fragen. Neugierig und mit echtem Interesse: Wie fühlt sich Lernen gerade an? Fühlst Du Dich gesehen? Weißt Du was Du kannst? Hast Du Spaß am Lernen mit anderen? 

Andreas Reeg https://www.andreasreeg.com

Wie wird Schule erfahren?

Alle mit ins Boot holen.

RESONANZ

Wie...

…funktioniert das also mit dieser Resonanz?

Wir wollen beim neugierigen Fragen und Beobachten helfen – denn wir wissen, dass es nicht ganz einfach ist. Es braucht nämlich Mut, die ganz wesentlichen Fragen zu stellen und auch dort hinzuschauen, wo es unbequem wird. Was noch hilft? Eine erste Vorstellung, was man danach mit den Erkenntnissen macht.

So haben wir ein bisschen vorgedacht und vorgearbeitet: zusammen mit Edkimo und ein paar klugen Köpfen – haben wir aus den wirklich wichtigen Fragen in thematisch sortierten Vorlagen „fragbare“ Fragen gemacht – fix und fertig zum loslegen (aber natürlich flexibel für Eure Anpassungen) um von Schüler*innen, Kolleginnen und Kollegen und Eltern zu erfahren, wie sie Schule, Lernen und Lehren gerade erfahren. 

PS: die lassen sich natürlich auch in persönlichen Gesprächen stellen…

Ohne das bewusste Betrachten wären wir schneller ins "Abarbeiten" gegangen. Es war total befreiend um die Stimmung und Haltungen zu wissen, Ängste direkt aufgreifen zu können. Gefühlt waren wir das Damokles-Schwert der "Blackbox", des "blinden Handelns" los.

Schulleitung eines gymnasiums

FALLSTUDIE

Der Kreisschülerrat Main-Kinzig will es wissen: wie kommt die Realität in die Schule?

Natürlich begann das Projekt mit persönlichen Eindrücken, mit dem Wunsch der Schüler*innen-Vertreter nach mehr Lebensweltbezug beim Lernen. Aber statt nur ihre eigenen Ideen voranzutreiben, wollte das Team seiner Aufgabe nachkommen und zunächst herausfinden, was VIELE Schüler*innen, ihre Lehrkräfte und ihre Eltern empfanden.

So kam mit dem Hub das Resonanz-Tool zur Anwendung. Vor allem die zugrunde liegende Kultur, offen nach Wahrnehmungen zu fragen, zu beobachten wie jeder Lernen gerade erlebt, hat das Team wirklich verstehen lassen, was dazu beitragen kann, dass sich Lernen und Lehren “real” anfühlt.

Das Team trat dazu mit den visualisierten Antworten in Resonanz und diskutierte ihre Eindrücke. Schnell wurde deutlich: Schüler*innen nannten völlig unterschiedliche Zutaten wenn sie an eine wirklich großartige Lernerfahrung dachten. Bei aller Unterschiedlichkeit hatten die Rückmeldungen genau das gemein: sie waren individuell – so wie die Persönlichkeiten, die geantwortet hatten. So war das Team in der Lage, ihre tatsächliche Herausforderung zu formulieren: „Wie können wir in unserem Schulen Zeit und Raum finden, um als die individuellen Persönlichkeiten zu lernen, die wir sind?”

Hier geht’s zum Kreisschülerrat…